Kosten & Förderungen

Der Förderrechner berechnet ihre individuelle Höhe der der staatlichen Förderung.

Die Personenbetreuung wird unter folgenden Voraussetzungen staatlich gefördert:

  • Einkommensgrenze der betreuungsbedürftigen Person darf € 2.500,00 netto pro Monat nicht überschreiten (Pflegegeld, Unfallrenten oder diverse Beihilfen werden nicht mit eingerechnet) 
  • Anspruch auf Pflegegeld zumindest der Stufe drei mit fachärztlicher Bestätigung Ab Pflegestufe fünf entfällt die fachärztliche Bestätigung 
  • Für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen erhöht sich die Einkommensgrenze um € 400,00 netto, für jeden behinderten Unterhaltsberechtigten um € 600,00 netto
  • Für eine permanente Personenbetreuung werden zwei Betreuungskräfte benötigt, da nach einer Arbeitsperiode eine durchgehende Freizeit in der gleichen Dauer erfolgen muss (z.B. 14 Tage Arbeit, 14 Tage Freizeit)
  • Da die Förderkriterien laufenden Änderungen unterliegen, bitten wir Sie, sich direkt beim Bundessozialamt nach dem aktuellen Stand der Kriterien für eine staatliche Förderung zu erkundigen.

Fallbeispiel 1

Maria MAYR aus Linz ist seit elf Jahren verwitwet und lebt alleine in ihrer Wohnung. Ihre Tochter bemerkte vor kurzem, dass sie seit einiger Zeit unter Gedächtnisverlust litt und eine Unterstützung im Alltag hilfreich wäre. Mutter (80) und Tochter (50) entschieden sich daraufhin für die 24-Stunden Betreuung. Frau Mayr erhält netto € 1.200,39 monatliche Pension. Um eine staatliche Förderung für zwei PersonenbetreuerInnen zu erhalten, darf das monatliche Nettoeinkommen € 2.500 nicht überschreiten (läge ihre Pension über der Höchstgrenze, würde sich die staatliche Förderung um den übersteigenden Teil verringern). Da bei Frau MAYR das monatliche Einkommen deutlich unter der Höchstgrenze liegt, erhält sie eine staatliche Förderung in der Höhe von € 550,00 für die zwei Personenbetreuerinnen. Aufgrund ihrer fortschreitenden Krankheit wird sie in die Pflegestufe 3 gereiht und erhält daher noch zusätzlich ein Pflegegeld in Höhe von € 442,90 unter Vorlage eines fachärztlichen Gutachtens.



Rechenbeispiel*

Pension € 1.200,39
Pflegegeld € 442,90
staatliche Förderung € 550,00
Verfügbarer Betrag € 2.193,29*

Fallbeispiel 2

Franz HOLLERWÖGER aus Vöcklabruck erlitt einen Schlaganfall. Seitdem ist der Pensionist nicht mehr in der Lage, seinen Alltag alleine zu bewältigen. HOLLERWÖGER wurde in Pflegestufe 4 eingestuft und erhält € 664,30 Euro sowie ein fachärztliches Gutachten für eine Personenbetreuung. Die monatliche Pension beträgt € 1.848,64 und liegt unter der Höchstgrenze von € 2.500,00, daher erhält der Witwer auch monatlich € 550,00 staatliche Förderung für seine zwei Personenbetreuerinnen. Würde sein Einkommen € 2.500,00 übersteigen, verringert sich die staatliche Förderung um den Betrag, der die Höchstgrenze übersteigt (wäre die Pension € 2.600,00, verringere sich die staatliche Förderung um € 100,00 auf € 450,00).


Rechenbeispiel*

Pension € 1.848,65
Pflegegeld € 664,30
staatliche Förderung € 550,00
Verfügbarer Betrag € 3.062,94*


*monatliche Nettobeträge,
Pflegegeld und staatliche Förderung Stand April 2015

 

 

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